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Was grünt denn da?

Kräutergarten

Überall duftet es nach Frühling, die grünen Blätter sprießen und auch die Balkonkästen wollen endlich wieder bestückt werden. Die Zeit für frische Kräuter ist gekommen. Es wird gesät und gepflanzt, damit wir schon bald unsere Speisen mit schmackhaften Kräutern verfeinern können. Doch nicht nur im Frühling begleiten uns die Kräuter. Den ganzen Sommer über genießen wir sie, und im Winter nutzen wir sie getrocknet oder gefroren.

Während wir heute Kräuter vor allem in der Küche für den Geschmack nutzen, wurden sie bereits vor Jahrtausenden besonders wegen ihrer gesundheitsfördernden Wirkung geschätzt. Eins haben nahezu alle gemeinsam: sie enthalten wertvolle ätherische Öle, die nicht nur einen wohlriechenden Duft verbreiten, sondern auch noch heilende Wirkung besitzen.

Entzündungshemmend
Gegen Bakterien, zur Stärkung von Leber und Galle

Verdauungsfördernd
Bitterstoffe regen Magensaftproduktion an

Antioxidative Wirkung
sekundärer Pflanzeninhaltsstoffe

Vitamin & Mineralstoff-Lieferant

KRÄUTER IN DER EIWEISSARMEN ERNÄHRUNG

Kräuter enthalten einen geringen Anteil an Eiweiß und damit auch beispielsweise Phenylalanin. ABER: die Menge ist entscheidend. Häufig werden sie bei der Zubereitung von Speisen nur in ganz geringen Mengen verwendet und müssen nicht in die Eiweiß- einbezogen werden.

In größeren Mengen empfiehlt sich zum Beispiel mit dem Eiweißgehalt einer durchschnittlichen Kräutermischung zu rechnen (1 EL à 4 g entspricht 0,2 g Eiweiß und z.B. 7 mg Phe).

EXKURS ZUR AMINOSÄURENTABELLE:

Hier ist diese Vorgehensweise durch das Ampelprinzip dargestellt. Hier wird besonders gut deutlich, dass 100g Kräuter zur roten Lebensmittelgruppe gehören und berechnet werden müssen, während 1 EL Kräutermischung grün gekennzeichnet ist und somit ohne Berechnung verzehrt werden kann.

VERWENDUNG VON KRÄUTERN

  • am besten frisch verwendet werden - Um die wertvollen Inhaltsstoffe der Kräuter zu schonen, sollten Kräuter.
  • für den Vorrat (z.B. im Winter) lassen sich einige Kräuter auch prima trocknen oder einfrieren zum Beispiel (z.B. Petersilie, Dill oder Basilikum gut zerkleinert in einen Eiswürfelbehälter und füllen Sie diesen mit etwas Wasser auf)
  • eigene Herstellung von Kräuteressig oder Kräuterölen.

KRÄUTERKUNDE

DER KÜCHENKLASSIKER: Schnittlauch

  • anspruchslose Pflanze, wächst problemlos im Garten oder im Topf auf der Fensterbank
  • passt in der eiweißarmen Ernährung besonders gut zu Salaten, Suppen, Gemüse, Aufläufen und eiweißarmen Wurstwaren
  • wächst aus einer Zwiebel, ist mehrjährig und kann 20–30cm lange, grüne hohle Röhrenblätter bilden
  • Halme regelmäßig ca. 3–4 cm über dem Boden abschneiden, so wächst die Pflanze gut für die nächste Ernte nach

 

DER ITALIENISCHE CHARME: Basilikum

  • für eiweißarme Pastagerichte, Gemüse, Suppen, Soßen und Salate, zum Würzen von Tomaten und für das beliebte Pesto (Achtung: Pesto enthält meist Pinienkerne sowie Käse und somit auch Eiweiß)
  • Pflanze ist einjährig und kann bis zu 50 Zentimeter hoch werden

 

MILDE SCHÄRFE – AUCH FÜR KIDS: Kresse

  • würzig-scharfe Kraut mit Rettich ähnlichem Geschmack ganz unkompliziert zuhause in einer flachen Schale mit feuchtem Mull selbst anziehen
  • die Samen sollten regelmäßig befeuchtet werden, damit sie nicht austrocknen
  • ideale Vitaminspritze in der kalten Jahreszeit
  • Kresse schmeckt am besten pur aufs Butterbrot

ÜBRIGENS:

Kräuter enthalten auch wichtige Vitamine und Mineralstoffe, die unser Immunsystems stärken können. Doch wie funktioniert eigentlich unser Immunsystem genau?

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