Kohlenhydrate und Calcium für Sportler
Essen und Trinken gehören zum Sport wie die eiweißarme Ernährung zur Aminosäurenstoffwechselstörung. Um Leistung erbringen zu können, ist es wichtig, seinen Körper gesund und fit zu halten und das gelingt nur mit einer angepassten Ernährung.
SPORT UND EIWEIßARME ERNÄHRUNG
Die Grundlage für eine zeitgemäße Sporternährung bilden pflanzliche Lebensmittel und hochwertige pflanzliche Öle, die reich an mehrfach ungesättigten Fettsäuren sind. Tierische Lebensmittel und damit auch gesättigte Fettsäuren sollten dagegen weniger verzehrt werden, um z.B. das Risiko für koronare Herzkrankheiten zu reduzieren. Die Zusammensetzung der Eiweiße (Aminosäuren) sollte hingegen qualitativ und quantitativ abgestimmt sein, damit sie vom Körper optimal verwertet werden können. Deshalb lässt sich die Ernährung bei seltenen erblichen Stoffwechselstörungen sehr gut mit den genannten Empfehlungen der Sporternährung vereinbaren. In der eiweißarmen Ernährung werden Lebensmittel tierischen Ursprungs weitestgehend gemieden und pflanzliche Lebensmittel bevorzugt. Zudem wird durch den regelmäßigen Verzehr der Nutricia Metabolics Aminosäurenmischungen für eine optimale Zusammensetzung der Aminosäuren gesorgt.

WARUM SIND KOHLENHYDRATE FÜR DEN SPORTLER SO WICHTIG?
In der allgemeinen Sporternährung werden Kohlenhydrate immer als das „Muskelbenzin“ des Körpers beschrieben. Damit Gehirn, Muskeln und Nerven gut zusammen funktionieren und damit die Koordination und auch die Konzentration aufrechterhalten werden können, benötigen sie als Nährstoff vor allem schnell verfügbare Kohlenhydrate (wie z.B. Glucose = Traubenzucker). Vor allem das Gehirn bezieht seine Energie fast ausschließlich aus Glucose. Nur im Notfall akzeptiert es auch Ketone (die beim Fasten entstehen) als Energiequelle. Damit für einen längeren Zeitraum Glucose zur Verfügung steht, legt der Körper in der Leber und auch in den Muskeln sogenannte Glykogenspeicher (Glucosespeicher) an. Diese Speicher sollten in Rahmen einer eiweißarmen Ernährung regelmäßig v.a. durch pflanzliche kohlenhydrathaltige Lebensmittel wie z.B. Obst, Gemüse, Kartoffeln, eiweißarmes Brot, eiweißarme Nudeln usw. gefüllt werden.

CALCIUM FÜR SPORTLER
Für viele Sportarten sind neben einer guten Muskulatur auch starke Knochen wichtig, um starken Belastungen standhalten zu können. Ein wichtiger Mineralstoff für den Aufbau von Knochen ist das Calcium. Dieses wird in den Knochen gespeichert und bei einem Mangel wieder an das Blut abgegeben. Somit macht sich eine Unterversorgung mit Calcium zunächst nicht im Blutbild bemerkbar. Die Folge ist jedoch, dass langsam und kontinuierlich die Knochenmasse abgebaut wird, wenn die Unterversorgung über einen längeren Zeitraum besteht. Damit die Knochen also nicht brüchig werden, ist es wichtig, den Körper optimal mit Nährstoffen, wie z.B. Calcium, zu versorgen. Calcium ist vor allem in Milch und Milchprodukten, wie Joghurt und Käse, zu finden. Im Rahmen einer eiweißarmen Ernährung muss aber aufgrund des hohen Eiweißgehaltes darauf weitestgehend verzichtet werden. Deshalb ist es besonders empfehlenswert, eine Aminosäurenmischung zu verwenden, die mit Calcium angemessen angereichert ist. Alternative Calciumquellen sind z.B. grünes Gemüse wie Grünkohl, Brokkoli oder calciumreiche Mineralwasser.
WIEVIEL SPORT IST NUN ABER GESUND?
Bewegung ist das A und O, da sind sich Sportwissenschaftler und Sportmediziner einig. Auch die WHO (World Health Organisation) und das Bundesministerium für Gesundheit empfehlen regelmäßige körperliche Aktivität, da sich dadurch das Gesamtsterblichkeitsrisiko erheblich senken lässt. Wer regelmäßig körperlich aktiv ist, kann seine Gesundheit positiv beeinflussen und die Risiken der Entstehung von chronischen Erkrankungen reduzieren. Wichtig ist dabei, mehr Bewegung in den Alltag zu bringen und nicht immer „den leichteren Weg“ zu wählen: Statt dem Auto einfach mal das Fahrrad nehmen, statt dem Lift die Treppe und kurze Strecken zügig zu Fuß gehen. Jede zusätzliche Bewegung hat eine positive gesundheitliche Auswirkung. Um gesund zu bleiben, sollten Erwachsene (im Alter von 18-65 Jahren), wenn möglich, 5-mal pro Woche mindestens eine halbe Stunde moderat Ausdauersport betreiben und 2x pro Woche ein moderates Krafttraining absolvieren. Dabei sollte man es nicht gleich übertreiben. Gerade Anfänger sollten langsam mit dem Training beginnen und sich dann weiter steigern! Wer gleich voll loslegt und sich überanstrengt, kann seine Gesundheit gefährden und verliert schnell die Lust am Sport. Damit Kraftübungen und auch das Ausdauertraining nicht dem Gewöhnungseffekt unterliegen, ist es sinnvoll, diese Übungen ständig zu variieren bzw. zu erschweren. Denn nur durch eine Steigerung von Umfang und/oder die Intensität über die Mindestempfehlungen hinaus, können weitere Gesundheitseffekte erzielt werden.
Nähere Infos zum Thema „Starke Knochen“ finden Sie in unserem kompakten Wissen4you-Video.
Dank der zusätzlichen Energie aus Kohlenhydraten und Fetten sowie der adäquaten Anreicherung mit Calcium eignen sich P-AM Easiphen, P-AM Anamix und auch Nutricia PKU GMPro LQ ideal für den Sport.
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